Xbox Wireless Controller im Test: 40 Stunden aus zwei Zellen
Der Xbox Wireless Controller läuft mit zwei AA-Batterien bis zu 40 Stunden, verbindet sich wahlweise über Xbox Wireless oder Bluetooth und hat eine 3,5-Millimeter-Buchse für ein Headset.
Die Batterien sind der Punkt, über den am meisten geschrieben wird. Wir haben uns angesehen, warum Microsoft daran festhält und was der Controller sonst kann.
Die Daten im Überblick
| Modell | Xbox Wireless Controller, Carbon Black |
|---|---|
| Stromversorgung | zwei AA-Batterien, bis zu 40 Stunden |
| Funk | Xbox Wireless und Bluetooth |
| Kompatibilität | Xbox Series X|S, Xbox One, Windows 10 und 11, Android, iOS |
| Audio | 3,5-mm-Stereo-Headsetbuchse |
| Bedienelemente | dedizierte Share-Taste, hybrides Steuerkreuz |
| Oberfläche | strukturierte Grifffläche, strukturierte Trigger und Bumper |
| Anpassung | Tastenbelegung über die Xbox Zubehör-App |
Werte nach den Angaben von Xbox.
Warum AA-Batterien statt eines fest verbauten Akkus
Ein fest verbauter Akku ist bequem, bis er nach einigen Jahren nur noch die Hälfte hält. Dann ist der Controller entweder ein Kabelgerät oder Elektroschrott. Zwei AA-Zellen sind in dreißig Sekunden gewechselt, und wer wiederaufladbare Zellen einsetzt, hat dieselbe Bequemlichkeit wie bei einem Akku, nur mit tauschbaren Zellen.
Bis zu 40 Stunden sind dabei ein Wert, den kaum ein Controller mit fest verbautem Akku erreicht. Welche Modelle sich sonst am Rechner und an der Konsole eignen, steht im Überblick der Headsets für Xbox, die über genau diese Buchse angeschlossen werden.
Das hybride Steuerkreuz ist der Kompromiss, der funktioniert
Ein klassisches Kreuz gibt vier klare Richtungen und tut sich mit Diagonalen schwer. Eine runde Scheibe kann Diagonalen, verwischt dafür die vier Hauptrichtungen. Das hybride Steuerkreuz ist eine Schüssel mit Kreuzform darin: Der Daumen findet die vier Richtungen ertastbar, rollt für Diagonalen aber sauber über den Rand. Für Kampfspiele und Menüführung ist das der praktische Unterschied.
Die Share-Taste spart den Umweg über das Menü
Ein Druck legt ein Bildschirmfoto ab, Halten schneidet den letzten Spielabschnitt mit. Vorher brauchte es dafür eine Tastenfolge über die Xbox-Taste. Für alles, was geteilt werden soll, ist das die Taste, die man nach einer Woche nicht mehr missen will.
Wo er an Grenzen kommt
Dafür
- Bis zu 40 Stunden mit zwei AA-Batterien
- Xbox Wireless und Bluetooth, viele Geräte
- 3,5-mm-Headsetbuchse direkt am Controller
- Dedizierte Share-Taste
- Strukturierte Griffflächen an Rückseite, Triggern und Bumpern
Dagegen
- Batterien liegen nicht bei
- Kein USB-C-Kabel im Lieferumfang
- Keine rückseitigen Zusatztasten
- Sticks und Trigger nicht austauschbar
- Für die Anpassung braucht es die Zubehör-App
Das fehlende Kabel ist die Stelle, an der man aufpassen muss. Für die Windows-Version der Xbox Zubehör-App wird ein kompatibles USB-C-Kabel benötigt, und das ist separat erhältlich. Wer die Tastenbelegung am Rechner ändern will, braucht es also zusätzlich.
Passt er zu deinem Aufbau?
Ja, wenn
- an Konsole und Rechner gespielt wird
- ein Headset direkt am Controller hängen soll
- Batterien wechselbar bleiben sollen
- ein robuster Standard-Controller gesucht wird
Nein, wenn
- rückseitige Zusatztasten gebraucht werden
- Sticks und Trigger tauschbar sein sollen
- ein Ladekabel im Lieferumfang erwartet wird
- an einer PlayStation gespielt wird
Wer in Wettkampfspielen mit rückseitigen Tasten arbeitet, um beim Zielen den Daumen am Stick zu lassen, greift zur Elite-Reihe. Für alles andere ist dieser Controller das Gerät, das seit Jahren zu Recht der Bezugspunkt ist.
Drei Alternativen, die sich lohnen zu vergleichen
Wenn es Zusatztasten sein sollen: Xbox Elite Wireless Controller Series 2
Vier rückseitige Paddles, austauschbare Sticks und Steuerkreuze, einstellbare Triggerwege und ein fest verbauter Akku mit Ladeschale. Deutlich teurer, dafür in jedem Detail anpassbar.
Wenn Hall-Sticks wichtig sind: 8BitDo Ultimate 2
Der Herausforderer mit magnetischen Sticks, die dem bekannten Stick-Drift vorbeugen, dazu rückseitige Tasten und eine Ladeschale. Für alle, die einen Controller lange behalten wollen.
Wenn es die andere Plattform ist: Sony DualSense
Der PlayStation-Controller mit haptischem Feedback und adaptiven Triggern. Am Rechner funktioniert er ebenfalls, allerdings nicht in jedem Spiel mit vollem Funktionsumfang.

